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Hier finden Sie eine kleine Auswahl meines Vortragsangebotes, bei Interesse oder Rückfragen freue ich mich über Ihre Nachricht

 

Roland.A.Zitzmann@t-online.de

 0173/35 09 156

0911/33 42 31

 

 

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“Der kleine Prinz” von Antoine de Saint-Exupery - Tiefenpsychologisch nach Drewermann gedeutet

Im Jahr 2000 wäre Antoine de Saint-Exupery 100 Jahre alt geworden - leider war es ihm nicht einmal vergönnt, wenigstens 50 zu werden. Durch sein Buch “Der kleine Prinz” wurde er für unsere Generationen unsterblich. Die einfühlsame Geschichte soll aus der Sicht des Theologen und Tiefenpsychologen Drewermann betrachtet werden. Drewermann entschlüsselt die Bilder, die Saint-Exupery geschaffen hat.

 

“Lebenswertes Leben?” Peter Singers Ethik kontra christliche Ethik

Am australischen Philosophen Peter Singer scheiden sich die Geister. Obwohl seine Familienangehörigen in Ausschwitz umgekommen sind, tritt er offen dafür ein, die Frage der Euthanasie im Falle nicht mehr “lohnenden Lebens” offen zu erörtern. Thesen seines Werkes “Praktische Ethik” werden vorgestellt.

 

BIBLIODRAMA

Literatur und des Menschen Inneres am Beispiel der Bibel

 „Machs wie Gott, werde Mensch...“

 Literatur kann Verstand und Herz beflügeln, Literatur kann mehr bieten als Kurzweil. Am Beispiel der Bibel wollen wir durch Bibliodrama erkunden, in wie weit Texte unser Inneres, unser Herz, unseren Verstand berühren können.  

Im Bibliodrama wird ein biblischer Text, der weit zurückliegende Erfahrungen gespeichert hat, durch Einfühlung, Körperarbeit, kreatives Arbeiten und Rollenspiel verlebendigt, es verbinden sich Lebens- und Gotteserfahrungen. 

„Was auf der Bühne dargestellt wird ist lebendig und voller Atem, was man nur liest, ist bloß Gerippe...“Nikolaus Avancini, Jesuit (1611-86)

PSYCHODRAMA:

Psychodrama ist eine besondere Form des Rollenspieles. Psychodrama arbeitet (meist) mit Gruppen. Aus der Gruppe heraus findet sich ein Protagonist, der zur Hauptperson der jeweiligen Sitzung wird. Der Protagonist drückt sein Problem im Handeln aus, anstatt darüber “nur zu reden”.

Weiteres zu Biblio- und Psychodrama siehe unter:

www.bibliodramaseminare.de

Veranstaltung für mehrere Abende, Eintages- oder Wochenendveranstaltung, Mitleitung: Andreas Mauser (Diplom-Theologe)

Die Frühgeschichte der NSDAP bis 1924

Die Zeit vor 1924, in der Hitler seinen politischen und persönlichen Stil entwickelt hat, die Machtkämpfe innerhalb der Partei, “Parteigenossen” wie Drexler, Strasser, Esser (...) sind der Öffentlichkeit fast unbekannt. In dieser Veranstaltung wird die “erste Phase” des politischen Hitler und “seiner” NSDAP, die im November 1923 mit zwanzig Toten vor der Feldherrnhalle in München endete, betrachtet.

 

Hitlers „Mein Kampf“

                                                     Vor mehr als 75 Jahren erschien „Mein Kampf“, ein Buch, das zu Lebzeiten Hitlers eine Auflage von 10.000.000 Exemplaren erreichte und in keiner „anständigen“ deutschen Bibliothek fehlen durfte; heute sind Nachdrucke und Neuauflagen in Deutschland verboten. Viele kennen dieses Buch, aber nur wenige haben es gelesen. Durch dieses Tabu wird dieses Buch „verklärt“, Aufklärung und Kenntnis über Hitlers Werk selbst ist das beste Mittel gegen seine Weltanschauung, der „Fahrplan“ eines gescheiterten Welteroberers.

Fanatismus: Karl Holz und der Endkampf 1945 in Nürnberg

Zwischen Jakobskirche und Polizeipräsidium/Palmenhofbunker ist Karl Holz, der ehemals starke Mann Nürnbergs, am 20.04.1945 gefallen. Wären die Nürnberger Kämpfe ohne Karl Holz weniger heftig gewesen? Am Beispiel von Holz soll die Gefahr von Verblendung und Fanatismus deutlich gemacht werden.

Der Koloss von Rügen-Prora-Das gigantische KdF-Seebad

Prora auf Rügen ist (wie Nürnberg) einer der wenigen Orte, an denen man heute noch einen Eindruck der gigantischen Bauplanungen der Nationalsozialisten erhalten kann. 20.000 Menschen sollten in der knapp 5 km langen Bauanlage ihren Urlaub am schönen Sandstrand der Ostseeinsel verbringen, nach dem Krieg nahm die NVA das Gelände in Besitz, danach die Bundeswehr, heute steht der Bau unter Denkmalschutz. Die Geschichte und der Baugestaltung dieses „NS-Klotzes“ wird nachgegangen.

 

Der Nationalsozialismus als politische Religion

Schon 1938 wurde die NS-Ideologie von Kritikern und Anhängern als politische Religion bezeichnet. Hitler selbst hat davon gesprochen, dass der Nationalsozialismus nicht verstanden worden ist, wenn er nur als politische Bewegung verstanden wird (...), er sei der Wille zur Menschenschöpfung. In den Vorlesungen wird der religiösen Dimension des Nationalsozialismus anhand der Schriften von Hitler, Eckart, Goebbels und Rosenberg nachgegangen. Der Blick der Ideologen auf den Nationalsozialismus wird nachvollzogen und erläutert.

 

Totenkult im Nationalsozialismus

Die architektonischen Pläne der Totenburgen der Nationalsozialisten verdeutlichen, dass den Menschen immer wieder suggeriert worden ist, dass erst der Tod (für die Ideologie) den Menschen vollkommen macht. Die Lebenden standen im Schatten der Toten. In den Vorlesungen soll dem übersteigerten Totenkult der NS -Ideologie nachgegangen werden, der nicht mehr dem Andenken und der Ehre der Toten diente, sondern den ideologischen Zielen der Partei.

 

Die Zeit nach dem Endsieg – Der Reichsadler über der Welt

Die Pläne der Nazis und das andere Gesicht der Welt

„Die nordische Rasse hat ein Recht darauf, die Welt zu beherrschen und wir müssen dieses Recht der Rasse um Leitstern unserer Aussenpolitik machen!“ Dieser Satz von Hitler macht den Weltherrschaftsanspruch deutlich, dieser war der Kern der Nazi-Ideologie, die Schaffung eines „Großgermanischen Reiches“ das Ziel. Wie sahen diese Pläne aus, was wäre aus unserer Welt geworden?

 

            Geschichte des Christentums I - 2000 Jahre Christentum 

                         Seit knapp 2000 Jahren prägt die christliche Religion unseren abendländischen Kontinent. Haß und Liebe, Krieg und Barmherzigkeit, herausragende Heilige und machtbessene Intriganten, jüdische Wurzeln und Judenhaß, Volksfrömmigkeit und Säkularisation, Märtyrertum und Fanatismus umschreiben das Spannungsfeld in der sich die Religion bewegt, die die Geschichte unserer Gesellschaft und unserer Welt beeinflußt. In Abendveranstaltungen sollen die Wurzeln und der Gang durch die Zeit des Christentums veranschaulicht werden.

 

Geschichte des Christentums II - “Mea culpa” - Das “kirchliche Schuldbekenntnis”

“Man findet in der gesamten Geschichte der Kirche keinen Präzedenzfall einer vom Lehramt selbst formulierten Vergebungsbitte für die Verfehlungen der Vergangenheit” (Dokument “Erinnern und Versöhnen”). Der Kern des Selbstverständnisses der katholischen Kirche wird hier berührt, manchen geht dies zu weit, manch anderen zu wenig weit. An diesem Abend soll dieses Dokument vorgestellt werden und Anlaß zu Gespräch bieten.

  Es geht auch ohne akademischen Titel! – Ein Zimmermann und ein Fischer erschaffen eine Institution

Die Wurzeln und Anfänge der christlichen Kirche

Die Geschichte des Abendlandes und damit auch unsere eigene Geschichte ist mit der Geschichte der Kirche untrennbar verbunden.

Papst und Pille, Hexenverbrennung und Inquisition, dies sind Schlagworte, die vielen unserer Zeitgenossen in den Kopf kommen, wenn über Kirche gesprochen wird. Wie hat aber alles  vor zwei Jahrtausenden angefangen, wie sah die frühe Kirche aus und wer war dieser Jesus?

In drei Abenden soll u.a. über den Juden Jesus, der als Religionsstifter der Christenheit in die Weltgeschichte eingegangen ist, gesprochen werden. Zudem wird ein Blick auf die unmittelbare Zeit nach Jesu Tod geworfen, wie sich aus den Urgemeinden die Kirche entwickelt hat und der Abschluss der Reihe widmet sich der Papstgeschichte, die mit Petrus begonnen hat.

Okkultismus oder mit den Geistern im Gespräch  

 Okkultismus umfaßt alle paranormalen Erscheinungen, die das alltägliche übersteigen, wir wollen uns mit verschiedenen Facetten des Okkulten beschäftigen. Mit Hilfe eines praktischen Beispiels wird auf verschiedene Erscheinungsformen hingewiesen (Pendel, Stimmenfang, Hexenbrett, Schwarze Messe...) und deren “funktionieren” erklärt. Zugleich wohnt diesen Praktiken eine Gefahr für die Psyche des Menschen inne. Im Rahmen dieser Reihe finden auch christliche -kirchliche Phänomen ihren Platz (Theresa von Avila, Resl von Konnersreuth) und sollen zur Aussprache und Diskussion Anreiz geben.

Die biblische Ur- und Schöpfungsgeschichte

 Ist die Welt wirklich in 6 Tagen geschaffen worden oder was verbirgt sich hinter den biblischen Bildern? Die ersten Menschen, der erste Mord, die Geschlechterfolge der Urgeschichte, ein „maßloser“ Turm und die Arche...Fromme Märchen oder Urbilder der menschlichen Entwicklung?

Die Engel - Die geheimnisvolle Welt der unsichtbaren Wesen - Mythos oder Begleiter ?

Sind Engel Boten einer anderen Wirklichkeit? Sind Sie Kräfte, die ein Leben tragen, gestalten und verwandeln können? Die Engel, sind sie nur ein Mythos oder sind sie Begleiter? In diesem Seminar betrachten wir das Alte und Neue Testament.

 

Die “dramatische” Suche nach Gott im Wandel der Zeit

Ein Gang durch die Zeit, vom Theater der Antike bis zu den Jesus-Filmen/Musical der heutigen Zeit, um die rituale Suche des Menschen nach Transzendenz im Zusammenspiel von Kult und dramatischen Spiel zu verdeutlichen (unter besonderer Beachtung des Bibliodramas)

Beachte “BD in der Zeit” auf der Seite www.bibliodramaseminare.de

Gott und die Götter

Dieser Vortrag beschäftigt sich mit der Geschichte und den Ursprüngen des Monotheismus. Seinen Ausgangspunkt nimmt der Monotheismus im Alten Israel, aber auch Israel kannte und verehrte in seiner Frühzeit Götter und Göttinnen. Dieser Vortrag beschäftigt sich schwerpunktlich mit den Göttern des Alten Orients , den Gott Israels und geht auch auf den Gott des Christentums und des Islams ein.

“...berauscht euch an der Liebe...”

Bibel und Erotik - ein Widerspruch?

 Dieser Satz stammt aus dem Hohelied der Liebe aus dem Alten Testament der Heiligen Schrift und sorgt vielleicht für Überraschung “so etwas” in der Bibel zu finden. Das Hohelied macht deutlich, wie sehr im biblischen und altorientalischen Verständnis Liebe und Lebensfreude, Erotik und Spiel, Sexualität und Vitalität zusammengehören. Der Vortrag beschäftigt sich mit Liebe und Eros im Kulturraum des Vorderen Orient, Liebe und Lyrik in Israel und im Alten Ägypten, mit dem Hohelied der Liebe. Zudem wird auf kultische Prostituion, Homosexualität und Homoerotik, Liebe, Eros und Gewalt in biblischen Texten und im Kontext des Alten Testaments eingegangen.

Am Ende ist alles egal - oder? Tod und Sterben

„...gestorben und begraben. Hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage von den Toten auferstanden...“  (aus dem Credo)

 

Ein Blick auf Jesu Tod und Auferstehung und seine Bedeutung für uns

Sterben müssen wir alle! Die Thematik streift eine Vielzahl von Themen an. Im Credo bekennen wir, dass Jesus gestorben ist. Im Seminar werfen wir einen Blick auf das Mysterium Tod und einige der Fragen und Themen, die dieses Mysterium aufwerfen und laden so zum Nachdenken ein. Begräbnisrituale, das Brauchtum in unserer fränkischen Heimat, Nahtoderfahrung, Jenseitsvorstellungen unserer Vorfahren, Himmel, Hölle, Fegefeuer (...) werden christlich perspektivisch beleuchtet und im Zusammenhang mit dem Tod und der Auferstehung Christi betrachtet. Das Problem der Sterbehilfe (Exkurs: Peter Singer) können gehört und auch in der Diskussion bewertet werden

Der Blick auf Christus ist auch ein Blick auf mich selbst und der Vortrag möchte dem befreienden Satz Paulus „Tod, wo ist dein Stachel:::“ nachspüren.

Eva-Mutter des Lebens und/oder sündige Verführerin?

Eva, die erste Frau der Welt und die letzte Frau im Paradies. Eva die „Mutter aller Lebendigen“ wird oft nur mit dem Sündenfall in Verbindung gebracht. Die Wirkungsgeschichte der Eva-Tradition wird betrachtet, zudem Eva in der Tradition des Judentums und des Islams

 

Ein Gott der Gewalt?

Die Bibel ist ein Buch voller Gewalt. Biblische Texte sprechen Gott gewalttätige Züge zu, weil Menschen Gott als furchteinflößend, bedrohlich und verletzend erfahren. Sollen Fluchpsalmen gebetet werden, warum hat Jesus ein Bäumchen verflucht? Aber wie denn kann ein „guter, lieber“ Gott eine Welt voll Gewalt zulassen?

 

Sterben und Auferstehen

Der christliche Auferweckungsglaube („Gott hat Jesus auferweckt“) ist nicht einfach „vom Himmel gefallen“, sondern dieser Glaube entstand in einem größeren kulturgeschichtlichen Rahmen, ansonsten wäre dieses urchristliche Bekenntnis nicht verstanden und weitergegeben worden. Der Vortag möchte einen Einblick in die kultur- und religionsgeschichtlichen Rahmenbedingungen des Auferweckungsglaubens geben, in die Traditionen, in denen das Urchristentum stand.

 

Das jüngste Gericht

Das jüngste Gericht gehört zu den Themen des Christentums, aber auch in anderen Religionen gibt es endzeitliche Gerichtsvorstellungen. In der Gerichtsvorstellung findet sich die Sehnsucht nach einem endgültigen und gerechten Urteil über das menschliche Tun und der Glaube an die Endlichkeit des Lebens und der Welt. In Fresken und Gemälden werden verschiedene kulturelle Vorstellungen des Gerichts betrachtet

 

Paulus - Vom Christenverfolger zum Apostel Christi

An Paulus schieden sich schon zu seinen Lebzeiten die Geister. Paulus kämpfte um die Wahrheit des Evangeliums, ohne sich selbst oder andere zu schonen. Er musste sich mit äußeren Widerständen auseinandersetzen, wie auch mit seinem jüdischen Erbe.

 

“Frommer Snack oder Brot des Lebens?”

Zum Verständnis der Eucharistie in Leben und Liturgie

Von Papst Johannes Paul II wurde noch das „Jahr der Eucharistie“ ausgerufen, es endete am 20. Oktober 2005. Deshalb möchten wir einen Blick auf die in der Liturgie eingebetteten Eucharistie werfen und uns an diesem Nachmittag der Frage nachspüren „Was kann für uns Christen die Eucharistie bedeuten?“

Beim Stichwort „Eucharistie“ sprechen Gläubige z.B. von der Sehnsucht des Menschen nach einer Gottesbegegnung, von der Mitte der Glaubensgemeinschaft überhaupt und von einer Kraftquelle. Andererseits gibt es auch Stimmen, die davon sprechen, dass der Zugang zum Verständnis der Eucharistie vielen Gläubigen unserer Zeit fehlt, mit der Folge, dass mancherorts Eucharistiefeiern mit Wortgottesdiensten in eine (unnötige) Konkurrenz treten.

"Das ist mein Leib“, „Das ist mein Blut".

Zweimal steht hier der Indikativ, „das ist“. Sogar Martin Luther fand diese Worte zu gewaltig, als dass man aus dem „das ist“ nur ein „das bedeutet“ machen dürfte. Wenn Jesus – der als Mensch ein Jude war – in seiner Muttersprache von Leib und Blut sprach, meinte er das umfassend real. ‚Das bin ich in ganzer menschlicher Wirklichkeit’.

Dies uns gleichsam aus unserer zeitlich und örtlich begrenzten Existenz heraus und versetzt uns in Christi Gegenwart, dann werden wir ein Leib mit ihm und ein Leib untereinander.

Es stimmt, was vor ein paar Jahren ein Ministrant nach der Messe meinte, als er den Tabernakelschlüssel in die Sakristei getragen hatte: „Dieser Schlüssel führt zum größten Geheimnis, das es auf der Welt gibt.“

Ein Geheimnis, der wir uns nähern möchten…I

Juden und Christen – Geschwisterreligionen und eine Geschichte von Ablehnung und Feindschaft

    

           Das Christentum hat weder das Judentum abgelöst noch ist es „einfach“ daraus hervorgegangen. Das Verhältnis von Judentum und Christentum zeigt die Beziehungspalette von Harmonie bis Hass auf. Zwei Frauen müssen in der Kunst oft „herhalten“, um das spannungsreiche Verhältnis zwischen Kirche (Ecclesia) und Synagoge auszudrücken; in der Veranstaltung betrachten wir diese Beziehung von „Mutter und Tochter“, „Schwestern“ und  „Rivalinnen“. Sie sind blutsverwandt und doch oft feindlich gegenübergestellt, die Kirche in der Pose der Siegerin und die Synagoge blind mit gebrochener Lanze.

 

Der Himmel

Manchmal fühlt man sich wie im „siebten Himmel“, jemand Verstorbenes ist „in den Himmel aufgenommen worden“.... Die Vorlesung betrachtet den Himmel religionsgeschichtlich, aus den Augen des Christentums, des Judentums und des Islams.

 

Tiere und die Bibel

Im 15. Jahrhundert hat der Bischof von Lausanne versucht mit Mitteln mit Exorzismus eine Insektenplage zu bekämpfen, aber, weil es sich um Geschöpfe Gottes handelte, ihnen ein verlassenes Wäldchen angeboten. Aus dem Mittelalter sind einige Tierprozesse bezeugt. In dieser Veranstaltung wollen wir u.a. diese Tiertribunale in den Blick nehmen und uns vor allem mit der Tierwelt der Bibel beschäftigen; mehr als 100 Tierarten werden in der Bibel genannt. Einen besonderen Blick werden wir auf die Schlange, Opfertiere, schlaue Esel, Sündenbock und den Leviathan  werfen. Der Leviathan, ein bösartigen See-Ungeheuer, im Buch Hiob wird es beschrieben: “Sein Herz ist so hart wie ein Stein, (...) Auf Erden ist seinesgleichen niemand; er ist gemacht, ohne Furcht zu sein. Er verachtet alles, was hoch ist“! 

Kreuzzug oder Dialog - Christentum und Islam in der Geschichte und der Zukunft

Grundlagen des Christentums und des Islams, Islam und Christentum im Spiegel der Geschichte, Visionen für die Zukunft

Begehung des Areals des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes

Wotan am Dutzendteich

oder

Das Nürnberger Reichsparteitagsgelände und der Nationalsozialismus als politische Religion

– Eine Geländebegehung-

Aus der „Stadt Nürnberg“ wurde im III. Reich „Die Stadt der Reichsparteitage Nürnberg“. Nürnberg sollte „für alle Zeiten“ der Veranstaltungsort der NSDAP-Parteitage sein.

Vielen Menschen ist heute dieser Ort der Parteitage am Nürnberger Dutzendteich bekannt, allerdings nur wenige kennen die tiefere, die dunkle und pseudoreligiöse Dimension und Zielsetzung dieses Geländes. Dieses Areal war eine „Kathedrale“ einer neuen Religion und Frömmigkeit, welche die Menschen vereinnahmen sollte.

Schon 1938 wurde die NS-Ideologie von Kritikern und Anhängern auch als eine politische Religion bezeichnet. Hitler selbst hat davon gesprochen, dass wer den NS nur als politische Bewegung versteht, ihn nicht verstanden hat (...), er sei der Wille zur neuen Menschenschöpfung.

Dieser Platz, diese Gebäude haben eine Ausstrahlung, eine Botschaft, bis heute. Diese Botschaft muss gebrochen werden, gebrochen werden mit Wissen und Erkenntnis, welche Bedeutung dieses Gelände hatte: Ein Areal zur „Ver-Gottung“ Adolf Hitlers und zur Vorbereitung der Massen auf eine neue religiöse Realität, auf die politische Religion des NS.

Diese Bauwerke sind Altäre einer gottlosen Frömmigkeit, dieses Areal ist ein Symbol des Weltherrschaftsanspruches der NS.

Roland Zitzmann stellt auf seinem Rundgang das ehemalige Reichsparteitagsgelände unter diesem religiösen Aspekt vor. Dabei können die Luitpoldarena, die ehemalige SS-Kaserne, der „Goldene Saal“ in der Zeppelintribüne, die Große Straße und die Kongresshalle begangen werden.

Dauer und Länge der Führung nach Wunsch, Terminvereinbarung durch Kontaktaufnahme:

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Fortbildung für Religionslehrer, Pastoralreferenten und Priester

Psychodrama, Bibliodrama & Bibliolog

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Leitung: Roland Zitzmann, RL & Andreas Mauser, PR


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